Skolelinux

Hamburger Musterlösung für Kommunikationsserver

Um den sich den fortschreitenden Entwicklungen im Hard- und Softwarebereich anzupassen, hat sich 3S entschlossen, eine neue Hamburger Musterlösung für Linux-Kommunikationsserver einzusetzen. Die hier vorgestellte Musterlösung ist die offizielle Hamburger Musterlösung für einen Linux-Kommunikationsserver Hamburg.

Kriterien und Anforderungen

Da es bereits eine Vielzahl derartiger Systeme auf dem Markt gab, galt es, diese anhand bestimmter Kriterien zu evaluieren. Wir haben uns vornehmlich die Produkte angeschaut, welche für einen Einsatz in einer Schullandschaft ausgezeichnet und konzipiert waren. Diese Systeme haben natürlich als Betriebssystem eines der verschieden Linuxkernel-Derivate (z.B. Sarge, Mandrake) und sind in den zahlreichen Linuxdistributionen (Debian, Suse, Red Hat, Ubunto etc.) zu finden – welche dann entsprechend bestimmter Anforderung der Schulen konfiguriert, respektive zusammengestellt wurden.
Wie bereits erwähnt, waren hier nicht nur die typischen Anforderungen an einem Server, sondern auch spezielle Anforderungen, welche eine Schule an einem Server hat, zu berücksichtigen. Einige Systeme konnten den Anforderungen (natürlich hatten wir noch zusätzliche) gerecht werden, andere wieder nicht. Letztendlich haben wir uns für Skolelinux entschieden. Ausschlaggebend dafür sind die folgenden Features, die wir Ihnen gerne näher erläutern möchten:

  • Preis: Natürlich sollte die Linux-Lösung möglichst wenig kosten. Hier muss, wie bei jedem Produkt, das Preis-Leisungsverhältnis betrachtet werden. Bei einem gekauften Produkt mögen zum Beispiel die Komponenten aufeinander abgestimmt sein (so sollte es sein); auch mag hier ein zusätzlich angebotener Support ein Kaufgrund sein. Nur, wie gut spielen die Komponenten zusammen oder ist der Support tatsächlich? Lohnt sich daher die Extra-Investition oder leisten beispielsweise kostenfreie Open-Source-Produkte (hier Linux-Distributionen) das Gleiche? Im Falle von Skolelinux werden alle für eine Schule relevanten Features abgedeckt und trotzdem als Open-Source-Software zur Verfügung gestellt.
  • Sicherheit: Ein weites Feld. Hiermit ist nicht nur die “herkömmliche” Server-Sicherheit gemeint – diese mag bei allen Produkten mehr oder minder gegeben sein – sondern zum Beispiel auch benutzerspezifische (Lehrer hat weitergehendere Rechte als der Schüler und wie wird dieses gewährleistet). Hier bietet Skolelinux einen Benutzerverzeichnesdienst, der es den Lehrkräften ermöglicht Benutzer anzulegen und Rechte zu vergeben um so Schüler- und Lehrerrollen zu trennen. Auch das automatische Anlegen von Benutzern und das Einlesen von aus Schulverwaltungssoftware exportierter Dateien ist möglich.
  • Benutzerschnittstelle: Die grafische Oberfläche der Benutzerverwaltung wird mit Hilfe eines Browsers aufgerufen und bietet einen übersichtlichen und benutzerfreundlichen Bedienkomfort.
  • Installation: Die Installation von Skolelinux kann mittels einer grafischen Oberfläche oder per Konsole durchgeführt werden. Diese gestaltet sich als sehr einfach und ist mit wenigen Befehlen erledigt.
  • Serverdienste: Neben der Benutzerverwaltung besteht die Möglichkeit Netzwerkordner zu erstellen, auf welche dann aus dem gesamten Netzwerk heraus zugegriffen werden kann. Desweiteren hat 3S spezielle Tools zur Fehlerdiagnose und zum Einbinden der Fernwartung entwickelt, welche erfolgreich eingesetzt werden. Und auch auf spezielle Anforderungen kann von uns eingegangen werden.
  • Erweiterbarkeit: Durch zusätzliche Geräte, wie z.B. externe USB Festplatten, ist eine Erweiterbarkeit kein Problem und ebenfalls eine Backup-Lösung lässt sich so realisieren.
  • Support und/oder Community: Skolelinux ist eine beliebte Serverlösung, um die sich eine große Community entwickelt hat, welche jederzeit Hilfestellung bietet und Erweiterungen entwickelt.

Weitere Informationen und Dokumentation finden sie auf den deutschen Seiten des Projekts Skolelinux.