Funkvernetzung

Was ist ein WLAN

Die Bezeichnung WLAN ist eine Abkürzung und steht für „Wireless Local Area Network“ (deutsch „drahtloses lokales Netzwerk“). Im Gegensatz zu einem kabelgebundenen Netzwerk, werden hier die Daten mittels Funkwellen im 2,4 GHz und 5 GHz Band übertragen. Die Technik, die hier zur Anwendung kommt, entspricht dem internationalem Standard IEEE 802.11 und ist somit herstellerunabhängig.

Wann ist ein WLAN sinnvoll

Grundsätzlich sollte ein kabelgebundenes Netzwerk einer Funklösung vorgezogen werden, da das Kabelnetzwerk in Bezug auf Performance, Verlässlichkeit und Sicherheit einem Funknetzwerk überlegen ist. Gründe, die für ein WLAN sprechen sind, z.B. fehlende Räumlichkeiten, wechselnde Örtlichkeiten oder Bereiche, die sich nur schwer oder mit erheblichen Kosten mit einem Kabelnetz vernetzen lassen.

Strahlenbelastung durch ein WLAN

Gemäß heutigem Kenntnisstand und aufgrund vorhandener Expositionsmessungen ist die durch drahtlose Netzwerke erzeugte hochfrequente Strahlung zu schwach, um durch Absorption über eine Erhöhung der Temperatur nachweisbare, akute gesundheitliche Wirkungen auslösen zu können. Langzeit und nicht-thermische Auswirkungen sind zurzeit noch ungenügend erforscht. Aus den vorhandenen Studien über Auswirkungen hochfrequenter EMF im Niedrigdosisbereich, unterhalb der geltenden Grenzwerte, kann im Moment keine gesundheitliche Gefährdung durch drahtlose Netzwerke abgeleitet werden. Dies gilt auch für Kinder und Jugendliche.

Vereinzelte Studien lassen vermuten, dass eine „Gesundheit beeinflussende“ Wirkung durch elektromagnetische Strahlung wahrscheinlich ist, doch lässt sich zum Ausmaß der Gesundheitsgefährdung aufgrund einer uneinheitlichen Datenlage nichts Genaueres sagen. WLAN und dessen Strahlung im hochfrequenten 2,4 GHz und 5 GHz Bereich sollte aber von dieser Debatte weniger betroffen sein, da DECT- und Mobiltelefone eine weitaus höhere Feldstärke bei geringerer Frequenz erzeugen.
Übersicht der Sendeleistungen
Die angegebenen Werte entsprechen den Maximalleistungen der jeweiligen Geräteklassen.

3S VPN-Lösung

3S hat eine VPN-Lösung entwickelt, um die Sicherheit großer Funknetzwerke entscheidend zu erhöhen. Durch den konsequenten Einsatz einer Open-Source Softwarearchitektur ist es uns gelungen, die Kosten für unsere Lösung gering zu halten.

Was bedeutet VPN

VPN ist eine Abkürzung und steht für „Virtual Private Network“ (deutsch „virtuelles privates Netz“).

Funktionsweise eines VPN

Ein VPN verbindet zwei physisch voneinander getrennte Netzwerke durch einen virtuellen Tunnel, welcher durch eine leistungsfähige Verschlüsselung gegen den Zugriff von außen geschützt wird. Sobald sich ein Computer über ein VPN verbindet, ist der Vorgang vergleichbar mit dem Umstecken eines Netzwerkkabels vom ursprünglichen Netz an das neu verbundene Netz.

Zentrales Element dieses Systems ist ein VPN-Server mit zwei Netzwerkschnittstellen. Er überwacht den Zutritt und den Datenverkehr zwischen dem pädagogischen Netz und dem WLAN. Wesentlicher Unterschied zu einer WPA2-Lösung ist die Zugangskontrolle mittels einer Zertifikatsverwaltung, diese Zertifikate gelten nach heutigem Stand als fälschungssicher und können nicht wie z.B. Passwörter ausgespäht werden.

Weitere Informationen zum Thema Funkvernetzung finden unsere Kunden im Downloadbereich unserer Website.